Unsere laufenden Projekte

Wir haben in den letzten 11 Jahren viel bewegen können.

An dieser Stelle herzlichen Dank an unsere direkten Ansprechpartner in Brasilien für ihre unermüdliche, innovative Arbeit  und  dem ganzen Team der Mitarbeiter, welche unsere Ideen realisieren und in  den Projekten eine sehr gute Arbeit leisten.

Auch den vielen Spendern gilt unser Dank!

Es ist für uns immer wieder ein sehr positives Erlebnis, die Spendenbereitschaft von Menschen zu erleben, welche Brasilien  zum Teil nicht persönlich kennen. Vielen herzlichen Dank, dass sie uns ihr Vertrauen gegeben haben und es uns mit ihren Spenden  ermöglicht haben, unseren „Traum“ näher zu kommen.

Unser Traum ist es, den Menschen durch unser gemeinsames Engagement zu helfen und ihnen eine Ausbildung   zu ermöglichen, welche  ihnen hilft ihr Leben selbstbewusst und selbstbestimmend  in die Hand zu nehmen!

Bei vielen Jugendlichen ist uns dies durch die Ausbildung zum Bäcker gelungen, junge Frauen wurden in der Schneiderei  ausgebildet.

Das medizinische Projekt kümmert sich weiterhin um fehl- und unterernährte Kinder, Schwangere und sehr junge Mütter und durch den Bau eines eigenen Kindergartens, wird nicht nur dieses Projekt unterstützt, sondern auch den Familien geholfen.

Rückblick

Rückblickend gab es vor allem in der Anfangsphase der Vereinsgründung am 09.01.2004 viele Probleme und Rückschläge.

Brasilien und Deutschland sind doch zwei sehr unterschiedliche Länder, was die Population, den geschichtlichen Hintergrund und die Mentalität betrifft. Oft prallte deutsche Übergenauigkeit auf brasilianische Leichtigkeit.  Durch letzteres wurde oft  das Unmögliche  möglich gemacht! Unser mehrjähriger Aufenthalt in Brasilien und die Offenheit, sich auf dieses fremde Land, seine Sprache, seine Kultur  und seine Bewohner einzulassen, hat uns sehr  geholfen, die Probleme des Landes besser zu verstehen und so auch helfen zu können.

An dieser Stelle herzlichen Dank an unsere direkten Ansprechpartner in Brasilien für ihre Geduld. Von den vielen Mitarbeitern möchten wir vor allem Maria Regina, die unsere Projekte organisiert und Solange, unsere Ärztin vor Ort, erwähnen. Es war sicher oft nicht leicht mit unseren vielen Bedenken zurecht zu kommen.

Aber auch den vielen Spendern gilt unser Dank!

Es ist für uns immer wieder ein sehr positives Erlebnis, die Spendenbereitschaft  zu erleben. Vielen herzlichen Dank, dass sie uns ihr Vertrauen gegeben haben und mit ihren Spenden eine Fortführung und Verbesserung der Projekte ermöglicht haben, um die Lebensbedingungen der Favelabewohner nachhaltig verbessern zu können.

Durch unzählige Gespräche und Vorträge innerhalb der favela wurde in den letzten 10 Jahren viel erreicht. Der oft fehlende familiäre Zusammenhalt, die fehlende Schulbildung, die ablehnende Haltung vieler Mitmenschen, die mangelhafte Ernährungssituation, der oft schlechte Gesundheitszustand und der Überlebenskampf auf den Straßen beeinflussten das Verhalten der Favelabewohner. Dinge, die für uns offensichtlich wichtig und normal sind wie zum Beispiel Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, gegenseitiger Respekt, Loyalität, Teamgeist und schulischer Ehrgeiz musste sich bei vielen Kindern und Jugendlichen in der Favela erst entwickeln.
Jetzt, nach 11 Jahren, können wir sagen, dass sich die Arbeit  gelohnt hat. Wir können sehen, dass sich nachhaltig vor allem im Umgang untereinander viel zum Positiven geändert hat.
Die Bewohner von Elendsviertel werden oft als „Menschen zweiter Klasse“ angesehen. Doch sollte jeder unabhängig von seiner Hautfarbe, Religion, Nationalität, Einkommen, Arbeitsstelle, Wohn- und Lebensbedingungen beurteilt werden, jeder sollte die gleichen Chancen erhalten.

Durch unser gemeinsames Engagement ermöglichen wir diesen Menschen, ihr Leben selbstbewusst und selbstbestimmend in die Hand zu nehmen!